x Babytreffs und Spielgruppen im SANI Eltern Kind Forum

cSpielgruppen

Spielgruppen bieten Raum und Zeit für engagierte Eltern, die mit ihren Kindern regelmäßig andere Gleichgesinnte treffen möchten. Dies kann in Selbstorganisation oder mit der Hilfe und "unter Anleitung" einer Pädagogin organisiert werden. In den Spielgruppen wird gemeinsam gesungen, gespielt, gebastelt, geplaudert und Stress abgebaut.

Was sind Spielgruppen?

In einer Spielgruppe treffen einander Eltern, die mit ihrem Kind schon vor dem Kindergarten etwas unternehmen wollen. Neben dem einfachen Kennen lernen anderer Eltern und Kinder steht dabei besonders das Austauschen von Erfahrungen in schnen und schwierigen Situationen im Vordergrund. In einer Kleingruppe mit cirka zehn Kindern und Eltern wird gemeinsam gesungen, gespielt und gebastelt. Die sozialen Kontakte - schon ab 6 Monaten - sind eine wertvolle Bereicherung für die frühkindliche Entwicklung.

Ab welchem Alter?

Um den jeweiligen kindlichen Entwicklungsstadien gerecht zu werden, müssen Spielgruppen stark nach dem Alter der Kinder gestaffelt werden. Am Beginn steht dabei der Babytreff für Kinder von 6-12 Monate, wo das Sensibilisieren der Babys durch Kitzeln, Streicheln, Massieren und noch mehr im Vordergrund steht. Die Eltern plaudern dabei über ihre Erfahrungen bei der Geburt, beim Stillen und Zufüttern.

Die klassischen Spielgruppen beginnen ab dem ersten Lebensjahr, wo durch Reime, Fingerspiele und Kniereiterspiele die kognitiven und motorischen Fähigkeiten gefördert werden.

Sonderformen von Spielgruppen sind

  • Eltern Kind Turnen
  • Musikalische Frherziehung
  • Foreign Language Playgroups
  • Eltern Kind Cafe

Wie läuft's ab?

Wichtig für erfolgreiche Spielgruppen ist Kontinuität, das regelmäßige Wiederholen von Liedgut und Ritualen gibt Kindern Sicherheit und der fixe wöchentliche Termin stellt auch für die Erwachsenen sicher, dass immer alle da sind!

Der Ablauf wird geprägt von Strukturierung in verschiedene Phasen: Gestartet wird mit einer Konzentrationsphase, gefolgt von einer Experimentierphase und im Mittelteil gibt die gemeinsame Jause und Freispielphase viel Platz fr eigenstndige Beschäftigung. Den zweiten Höhenpunkt bildet eine Bewegungsphase und in einer Ruhephase findet die Spielgruppe ihren Abschluss.

Warum ist es gut für Kinder?

Viele Eltern haben das Gefühl, dass ihr Kind den Kontakt zu anderen Kindern braucht und/oder wollen, dass es nicht immer nur unter Erwachsenen sein soll. Und das ist gut so, denn Kinder lernen von Kindern sehr gut.

Zitat einer Mutter: Timon war schon fad mit mir alleine zu Hause, er braucht Programm und ich wollte mit anderen Müttern plaudern. Jetzt haben wir einen Fixpunkt in der Woche!

Für die Kinder steht im Vordergrund:

  • Kennen lernen gleichaltriger Kinder
  • Förderung ihrer sozialen Fähigkeiten
  • Kommunikation der Kinder durch das Spiel
  • Förderung der Sprache und des Wortschatzes
  • Musikalische Früherziehung
  • Befriedigung ihrer kindlichen Neugierde
  • Spaß haben und lachen können

Warum in Begleitung?

Wichtig ist eine Bezugsperson, die dem Kind die Sicherheit, und die anfängliche Vertrautheit gibt. Dieser Rückhalt ist für die erste Interaktion zwischen den Kindern sehr wichtig, nur in Geborgenheit trauen sich Kinder, Neues auszuprobieren.

Wenngleich es meistens die Mütter sind, die die Begleiterrolle bernehmen, so sind natürlich alle anderen Bezugspersonen, wie Väter, Omas oder Kindermädchen, in Spielgruppen willkommen. Wichtig dabei ist, dass die Begleitperson dem Kind das beschriebene Vertrauen bieten kann.

Viele Männer stellen sich vielleicht die Frage: Bin ich in der Spielgruppe ein Exot? Nun, die meisten Spielgruppen werden tatsächlich überwiegend von Müttern besucht und Männer fallen in den ersten Stunden durchaus als interessante Bereicherung der Runde auf und werden bald ganz selbstverständliche Mitglieder der Gruppe!

Was haben die Mtter und Väter davon?

Am Beginn steht vor allem der Gedanke, Ich möchte gerne wieder andere Leute treffen und plaudern! Aber bald folgt die Erkenntnis aus der Gruppe, dass es vielen so geht wie einem selbst. Denn: Alle sind mit ähnlichen Fragen konfrontiert:

  • Haben andere Eltern auch Sorgen mit den Kindern?
  • Was kann ich zufüttern?
  • Wie stille ich ab?
  • Was kann man mit Babies alles tun?
  • Wie schläft mein Kind durch?
  • Wann habe ich wieder Zeit für mich?
  • u.v.m.

Schon alleine das Gespräch über diese Gemeinsamkeiten liefert viele neue Tipps und Erfahrungen und man sieht viele Dinge plötzlich auch aus einer anderen Perspektive!

Darüber hinaus kann eine pädagogisch geschulte und erfahrene Spielgruppenleiterin noch viele wertvolle Informationen beisteuern. Sehr praktisch ist es auch, neues Lied- und Spruchgut kennen zu lernen, viel davon mit nach Hause zu nehmen und dort mit dem Kind weiter zu führen.

Dieser Artikel ist erschienen unter www.baby-boom.at

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